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Hochschulpreis 2020 geht an Henrik Gutsch

Bauingenieurstudent Henrik Gutsch von der Universität der Bundeswehr München hat mit seiner Bachelorarbeit „Untersuchungen zu den Schwindeigenschaften von Infra-Leichtbetonen“ den Hochschulpreis des Bayerischen Baugewerbes in Höhe von 3.000 € gewonnen. Mit seinen „Untersuchungen zu den Schwindeigenschaften von Infra-Leichtbeton“ kann die Verwendung dieses hochattraktiven und für die baugewerbliche Anwendung geeigneten Materials zukünftig gestärkt werden. Mit diesem noch nicht ausreichend erforschten Material können attraktive monolithische Sichtbetonhochbauten mit guter Wärmedämmung errichtet werden. In der Bachelorarbeit wurden die Auswirkungen einer gezielten Luftporenbildner- bzw. Faserzugabe auf das Schwindverhalten untersucht. Die Arbeit liefert eine Grundlage für die Beurteilung der Schwindeigenschaften in Abhängigkeit von der Dosierung des Luftporenbildners, Faserzugabe und Mischungsdauer.

Den 2. Preis dotiert mit einem Preisgeld von 2.000 € erhält Frau Anthea Jaitner mit ihrer Bachelorarbeit „Untersuchungen zu Rissfüllstoffen außerhalb der ZTV-ING - Rissinjektion mit feuchteverträglichen Epoxidharzen und kraftschlüssigen Polyurethanen an Betonprobekörpern“. Die ZTV-ING ist derzeit in Deutschland das wichtigste Regelwerk für die in der Baupraxis üblichen Rissfüllstoffe. Hier werden jedoch nicht alle auf dem Markt erhältliche Produkte und Produktgruppen definiert. In der Arbeit werden jeweils zwei Produkte auf der Grundlage von Polyurethan und Epoxidharz, die auf dem Markt erhältlich sind, untersucht. Frau Jaitner konnte aufzeigen, dass diese Rissmaterialien sowohl kraftschlüssig verbinden als auch unter Feuchteeinwirkung injiziert werden können. Die untersuchten Produkte weisen ein hohes Potenzial für Spezialanwendungen auf.